Hüttenberg erwartet die TSV Hannover-Burgdorf

Nach zuletzt drei Unentschieden in Serie steht für Bundesliga-Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg am Sonntag (15 Uhr / Sporthalle Gießen-Ost / LIVE: Sky Sport) das nächste Heimspiel auf dem Zettel. Die Mannschaft von Emir Kurtagic erwartet die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison, die TSV Hannover-Burgdorf. Mit 10:40 Punkten sind die Blau-Weiß-Roten in der Tabelle der DKB Handball-Bundesliga zuletzt wieder nah an den Nichtabstiegsrang herangerückt. Der Rückstand auf den TuS N-Lübbecke beträgt nur noch einen Punkt. Da der VFL Gummersbach zudem am Donnerstagabend nur knapp in Lemgo unterlag, bleibt das untere Tabellenviertel noch relativ nah zusammengerückt.

TV Hüttenberg - TSV Hannover-Burgdorf

Sporthalle Gießen-Ost
DKB Handball-Bundesliga

„Mit Hannover kommt am Sonntag sicherlich eine der Überraschungsmannschaften in diesem Jahr. Es ist eine erstaunliche Entwicklung, die dieser Verein in den letzten zwölf Monaten genommen hat. Das überrascht mich allerdings nicht, denn sie haben ein starkes Team, mit zwei Olympiasiegern und vielen Nationalspielern. Also eine gutbesetzte Truppe, die zu Recht dort oben mitspielt und im REWE Final Four in Hamburg mit dabei ist“, so TVH-Cheftrainer Kurtagic mit Blick auf den Gegner.

Während der Tabellenfünfte aus Niedersachsen gerade in seiner eigenen Halle eine bärenstarke Bilanz aufweisen kann, so ging das Team von Carlos Ortega auf fremden Parkett fünf Mal als Verlierer von der Platte. Beste Werfer bei den Recken sind Casper Mortensen (164 Treffer) und Kai Häfner mit 127 Toren.

„Wir sind seit drei Partien ungeschlagen. Das muss uns jetzt das Selbstvertrauen geben.” – Emir Kurtagic

„Die Aufgabe ist groß, aber ich denke, dass wir als TV Hüttenberg in den letzten Wochen einige starke Spiele abgeliefert haben“, meint Kurtagic und fügt hinzu: „Wir sind seit drei Partien ungeschlagen. Das muss uns jetzt das Selbstvertrauen geben.“

Gerade in der Defensive müssen die Blau-Weiß-Roten wieder die Sicherheit und das Selbstvertrauen wie bereits in den Vorwochen ausstrahlen. In der Abwehr kämpfte das junge Team zuletzt wie die Löwen und obwohl im Angriff momentan die Alternativen fehlen, strahlte die Offensive um Dominik Mappes, Tomas Sklenak und Ragnar Johannsson zuletzt in Stuttgart jede Menge Gefahr aus. „Ich hoffe, dass wir in einer gut gefüllten Halle das Spiel lange offenhalten können“, sagt Kurtagic.

Weiterhin schwierige Personalsituation im Rückraum

Die Personalsituation hat sich auch vor dem Hannover-Spiel nur in Teilen entspannt. Zwar kehrte Szymon Sicko unlängst in das Mannschaftstraining zurück und saß auch schon gegen Stuttgart wieder auf der Bank, doch ein Einsatz dürfte für den polnischen Leihspieler noch zu früh kommen. Weiterhin fehlen werden Vladan Lipovina und Tim Stefan im Rückraum. Dafür dürften erneut Jan Wörner und U23-Spieler Johannes Klein auf die Ersatzbank rücken. Kreisläufer Moritz Zörb musste unter der Woche im Training wegen Krankheit pausieren, dürfte aber rechtzeitig wieder fit werden.

Volle Unterstützung der Osthalle wird benötigt

„Beim Derby hat man gesehen, welche Rolle die Zuschauer spielen können und ich hoffe natürlich, dass wir wieder so eine tolle Stimmung in der Osthalle haben werden, wie gegen Wetzlar. Vielleicht kann das dann auch zum entscheidenden Faktor gegen Hannover werden.“

Da Gäste-Coach Ortega unter der Woche wegen Grippe das Training von seinem Landsmann Iker Romero leiten lassen musste, entscheidet es sich wohl kurzfristig, ob der Trainer mit nach Mittelhessen reisen wird. Auch hinter dem Einsatz von TSV-Linkshänder Rúnar Kárason steht noch ein Fragezeichen.

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