DHB Pokal: Hüttenberg am Samstag gegen den HC Elbflorenz Dresden gefordert

Der TV 05/07 Hüttenberg startet am 18. August 2018 mit dem ersten offiziellen Pflichtspieltermin in die neue Saison 2018/19. Am Wochenende treffen die Blau-Weiß-Roten im DHB-Pokal am Samstag (17:00 Uhr) auf den HC Elbflorenz Dresden. Bei einem Weiterkommen warten dann am Sonntag vorrausichtlich die Rhein-Neckar-Löwen – die in der ersten Runde des Final4 gegen den Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck ran müssen – auf die Mittelhessen. Nur eine Woche später (25. August) hat Hüttenberg dann im ersten Heimspiel der aktuellen Saison in der 2. Handball-Bundesliga den EHV Aue in der Osthalle in Gießen zu Gast.

Vieles ist neu bei den Mittelhessen, die sich in der Sommerpause nicht nur mit einem weiteren Geschäftsführer in Person von Fabian Friedrich aufgestellt haben, sondern auch das Logo der Bundesliga-Mannschaft wurde ganz dem Handballsport angepasst. Nach dem Abstieg aus der DKB Handball-Bundesliga will die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic auch in der kommenden Spielzeit möglichst oben mit dabei sein. Dafür wurden nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Dominik Mappes und Matthias Ritschel hochkarätige Verstärkungen gefunden. So wechselten unter anderen Torwartroutinier Nikolai Weber (HSG Wetzlar), Spielmacher Björn Zintel (ASV Hamm-Westfalen), Rückraumschütze Markus Stegefelt und die tschechische Nachwuchshoffnung Dieudonné Mubenzem (HC Dukla Prag) zu den Blau-Weiß-Roten.

„Ich konnte es kaum erwarten, dass wir wieder loslegen können“, erklärte TVH-Cheftrainer Emir Kurtagic zu Beginn der Vorbereitung den anwesenden Journalisten. „Als Absteiger werden wir natürlich als Mitfavorit in der 2. Handball-Bundesliga gehandelt. Diese Aufgabe müssen wir annehmen.“ Wichtig sei es dabei vor allem, dass seine Mannschaft wieder das „Siegergen“ entdeckte, welches nach einer Saison mit einigen Niederlagen in der DKB HBL zuletzt sicherlich in den Hintergrund rückte.

Kurtagic: “Wollen unser Siegergen wieder entdecken”

Um sich dieses „Siegergen“ zurückzuholen, hat Hüttenberg in der Vorbereitung eine ganze Reihe an Testspielen bestritten. Dabei traf die TVH-Sieben beim Linden- und Frankenstolz-Cup gleich zweimal auf den Ligarivalen HSC 2000 Coburg und ging in beiden Partien als Sieger vom Feld. Auch gegen Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC schlugen sich die Mittelhessen achtbar und beim Drei-Nationen-Turnier im Trainingslager im tschechischen Lovosice, sicherte sich Hüttenberg mit drei Siegen sogar den Titel. „Wir werden hoffentlich eine sehr gute Saison spielen“, hofft auch Kurtagic, der seiner Mannschaft in der Vorbereitung daher viel abverlangte.

Los geht es nun am Samstagnachmittag (17 Uhr) im bayrischen Fürstenfeldbruck. Dort wartet im „Halbfinale“ des Final4 der ersten K.o.-Runde der Ligarivale HC Elbflorenz Dresden auf die Mittelhessen. Der 2006 gegründete Verein gehört zu den jüngeren Handballclubs in Deutschland, hat aber große Ambitionen. 2012/13 gelang der Aufstieg in die 3. Handballliga, ehe es in 2017 sogar in die 2. HBL nach oben ging. Trainer Christan Pöhler und seine Mannschaft spielten dort zuletzt eine überaus solide Saison und sicherten sich den 11. Tabellenrang. Bester Torjäger war mit 169 Treffern Linksaußen Julius Dieberg.

Foto: Marc Thürmer

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