TVH unterliegt starken Coburgern

Nach einem Aufschwung und zwei Siegen unterlag der TV 05/07 Hüttenberg am Samstagabend in der 2. Handball-Bundesliga dem HSC 2000 Coburg mit 29:24 (15:12).
Coburg fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und schaffte es, die Blau-Weiß-Roten Mittelhessen stets auf sicherer Distanz zu halten.

TVH wird zu früher Auszeit gezwungen

Der HSC konnte bereits nach zwei Minuten mit zwei Toren in Führung gehen, nachdem der TVH in seinem ersten Angriff den Ball durch einen technischen Fehler verlor.
Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit gestaltete sich ähnlich.
Trotz einer Zeitstrafe konnte Coburg die Führung halten und zwang so TVH-Trainer Kurtagic bereits nach 12 Minuten (9:5) dazu, die erste Auszeit zu nehmen.
Auch die Abwehr der Blau-Weiß-Roten war spürbar defensiver unterwegs, als es in dieser Saison üblich war.
Jedoch trug die Auszeit keine Früchte.

In der 17. Spielminute war ein Tiefpunkt erreicht, nach zwei Ballverlusten ins Aus und einer Parade des Coburg-Torhüters Jan Kulhanek, der im weiteren Verlauf der Partie insgesamt 16 Paraden zeigte und damit die Führung der Gastgeber zu sichern, stand auf der Anzeigetafel ein Spielstand von 11:8.
Die erste Halbzeit endete schließlich mit einem Treffer von Daniel Wernig (29.) und einem Spielstand von 15:12.

Schwacher Start in die zweite Hälfte

Der Start in die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste endete.
Der Coburger Torhüter zeigte zwei weitere Paraden und erlaubte Coburg somit an der Führung festzuhalten.
Sichtbar war jedoch, dass die Blau-Weiß-Roten das Spiel nicht kampflos aus der Hand geben wollten.
Nachdem Nikolai Weber einen versuchten Heber (L. Wucherpfennig / 40.) parieren konnte, gaben Mittelhessen noch einmal Gas.

Fernandes verletzt sich

In dem Eifer des Gefechts und einem Zweikampf am Kreis kam TVH-Kreisläufer Mario Fernandes zum Fall und verletzte sich dabei.
Nach einer Behandlungspause musste dieser vom Feld begleitet werden.
Nach der ersten Untersuchung war davon auszugehen, dass ein Sprunggelenk geprellt.
Die genaue Diagnose ist noch durchzuführen.

Voller Kampfwille bis zum Ende

Die Mittelhessen zeigten von dort an noch einmal ihren vollen Kampfwillen.
Mit einer Siebenmeterparade und einer weiteren Parade ebnete Weber den Weg zu Spielstandverkürzungen.
Dennoch blieben die Bemühungen unbelohnt und die Blau-Weiß-Roten unterlagen starken Coburgern, die über 60 Minuten das Zepter in der Hand behielten mit 29:24.

Im Stenogramm:

HSC 2000 Coburg: Kulhanek, Poltrum; Hagelin, Jaeger (4), Wucherpfennig (6/1), Spross (2), Kelm, Sebastian Weber (2), Preakapenia (4), Billek (2/1), Knauer (2), Zetterman (2), Varvne (3), Patrick Weber (2)

TV 05/07 Hüttenberg: Lorenz, Weber; Sklenak (3), Belter, Lambrecht (1), Wernig (3), Rompf (1), Zörb (2), Fernandes (4), Stegefelt (7), Mubenzem, Hahn (2), Zintel (1), Klein

Zeitstrafen 8:8 Min – Siebenmeter: 2/4:0 – Zuschauer: 2340 – Schiedsrichter: Reich, Simon / Brodbeck, Hanspeter

 

Foto: Thürmer

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