“Müssen uns die Kräfte einteilen” – TVH trifft auf Hamm

Der TV 05/07 Hüttenberg erwartet den ASV Hamm-Westfalen. Nach dem überzeugenden Derbysieg in Großwallstadt müssen die Blau-Weiß-Roten am morgigen Samstagabend (19:30 Uhr) im Sportzentrum Hüttenberg gegen den momentanen Tabellenvierten der 2. Handball-Bundesliga antreten. Die Vorzeichen könnten allerdings besser sein, denn vor der wichtigen Heimpartie muss TVH-Cheftrainer Emir Kurtagic in der Abwehr improvisieren. Mit Mario Fernandes und Moritz Zörb fehlen gleich zwei Akteure am Kreis die normalerweise auch einen wichtigen Part in der Defensive übernehmen. Für alle, die es nicht in den „Hexenkessel Mittelhessen“ schaffen, wird die Partie wie immer auf Sportdeutschland.tv übertragen.  

TV Hüttenberg - ASV Hamm-Westfalen

Sportzentrum Hüttenberg
2. Handball-Bundesliga

„Natürlich ist der Ausfall von gleich zwei Kreisläufern ein großer Verlust für uns. Aber das können wir jetzt nicht ändern“, sagt Kurtagic mit Blick auf die morgige Partie. „Ich bin mir aber sicher, dass wir mit Moritz Lambrecht jemanden haben, der ihre Aufgaben übernehmen kann.“ Fraglich sei allerdings, wie lange dieser sowohl in Angriff als auch in der Abwehr zum Einsatz kommen könne. „Wir wollen für die nötigen Entlastungen sorgen“, so Kurtagic.

Der ASV Hamm-Westfalen reist mit breiter Brust nach Mittelhessen. Die Mannen von Trainer Kay Rothenpieler spielen eine herausragende Saison und können auf eine Serie von fünf Siegen in Folge zurückschauen. Am letzten Spieltag gab sich das Team beim 35:22-Heimsieg gegen den HC Rhein Vikings keine Blöße. „Sie haben ihren Rhythmus gefunden“, weiß Kurtagic, der dem ASV eine starke Abwehrarbeit und gutes Gegenstoßspiel bescheinigt.

Bevor Hamm allerdings zu seiner derzeitigen Form fand, hatte das Team in der Frühphase noch mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. So auch beim 24:24-Unentschieden im Hinspiel, als Hüttenberg einen verdienten Zähler aus Nordrhein-Westfalen entführte. Das sieht auch Kurtagic ähnlich: „Das Spiel in Hamm hätte in beide Richtungen gehen können. Wir waren aber meiner Meinung nach die bessere Mannschaft, obwohl wir die letzte Viertelstunde etwas den Faden verloren haben.“ Am Ende wurde dabei auch Nikolai Weber zum Faktor, der einige gute Möglichkeiten der Hausherren entschärfte.

„Wichtig ist, dass wir morgen Abend die Konzentration aufrechterhalten“, so der Hüttenberger Cheftrainer. „Ohne unsere vielen Verletzten wird es etwas schwieriger werden. Die Jungs müssen sich ihre Kräfte einteilen.“

Bild: Marc Thürmer

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