Blau-Weiß-Rote erhalten Lizenz für Zweitliga-Spielzeit 2019/20

Die Handball-Bundesliga hat am heutigen Donnerstag dem TV 05/07 Hüttenberg die Lizenz für die kommende Saison erteilt. Somit können die Verantwortlichen der Blau-Weiß-Roten, natürlich in Abhängigkeit der sportlichen Qualifikation, für die Spielzeit 2019/20 in der 2. Handball-Bundesliga planen. Laut der Lizenzierungskommission sei ein insgesamt positiver Gesamttrend im Profihandball zu erkennen. Zusammen mit den Vereinen will die HBL nun auch in Zukunft an der Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Liga-Rahmenbedingungen arbeiten.

„Wir als Marketing-Gesellschaft freuen uns über die Erteilung der Lizenz und sind guter Dinge, die wirtschaftlich solide Entwicklung des TV Hüttenberg in der nächsten Saison weiter fortführen zu können“, so Fabian Friedrich, der Geschäftsführer der Hüttenberger Handball-Marketing GmbH & Co. KG. „Das ist ein klares Signal für uns, dass wir mit unserer wirtschaftlichen Ausrichtung nach wie vor auf dem richtigen Kurs sind. Unser Dank gilt dabei natürlich vor allem unseren Sponsoren und Fans, die mit ihrer großen – und zum Teil auch langjährigen – Unterstützung maßgeblich dafür mitverantwortlich sind. Die positive Entwicklung wollen wir mit unseren Partnern in den kommenden Jahren fortsetzen.“

Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat heute entschieden, dass alle sportlich qualifizierten Klubs in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz für die Spielzeit 2019/20 erhalten. Diese Entscheidungen hat die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. unter Vorsitz von Rolf Nottmeier nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen und Durchführung zahlreicher Lizenzgespräche mit den Lizenzbewerberngetroffen.

Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens überprüft die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Unter die Lupe werden aber auch infrastrukturelle, rechtliche sowie sportliche Kriterien der Erst- und Zweitligisten genommen. Das Lizenzierungsverfahren ist eine entscheidende Instanz, die dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität gibt.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.

Rolf Nottmeier: „Unsere Prüfungen haben erfreulicherweise ergeben, dass der vorgeschriebene Abbau von bestehendem negativem Eigenkapital durch alle Vereine weiter  konsequent fortgesetzt wird. Zu einem Punktabzug aufgrund von Nichterfüllung der Verpflichtung zur Eigenkapitalverbesserung wird es dementsprechend nicht kommen. Besonders positiv ist festzuhalten, dass sich die Anzahl der Vereine, die inzwischen auf ein positives bilanzielles Eigenkapital blicken, weiter erhöht hat. Insgesamt konnten wir eine deutliche Zunahme der Finanzkraft der Vereine im Profihandball feststellen.“

Text-Quelle: PM DKB HBL, Bild: Jenniver Röczey

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