TVH im DHB-Pokal gegen Hanau – Schnelles Wiedersehen mit Daniel Wernig

Die aktuelle Spielzeit ist zu Ende, aber die neue Saison 2019/20 ist gefühlt nur noch einen Ballwurf entfernt. Am gestrigen Dienstag hat die DKB Handball-Bundesliga im ISS Dome in Düsseldorf die Auslosung der ersten Runde im DHB-Pokal durchgeführt. Wie bereits schon im vergangenen Jahr wurden dabei 64 Mannschaften aus vier Lostöpfen in jeweils einer Nord- und einer Südgruppe gezogen. Die Vierergruppen treffen am 17. und 18. August 2019 in 16 Turnieren aufeinander.  

TVH-Fans mussten sich im Facebook-Livestream der DKB HBL eine ganze Weile gedulden, bis endlich das eigene Wappen auf dem Bildschirm erschien. Der fünffache Florett-Weltmeister Peter Joppich loste Hüttenberg in das Turnier 8 der Gruppe Süd. Als Gegner wartet dort in der ersten Partie der ambitionierte Drittligist HSG Hanau.

Das zweite Turnier-Spiel bestreitet Erstligist HC Erlangen gegen den Zweitliga-Aufsteiger ThSV Eisenach. Die Sieger der beiden Partien kämpfen am darauffolgenden Tag um den Einzug in das Pokal-Achtelfinale aufeinander. Das Recht über die Ausrichtung des „Erstrunden-Final4s“ obliegt dem klassenniedrigsten Verein, in diesem Fall der HSG.

Für den TV 05/07 Hüttenberg kommt es bei der Aufgabe gegen Hanau direkt zu einem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Akteur Daniel Wernig (220 Spiele, 991 Treffer), der ab 1. Juli bei der HSG unter Vertrag steht. Für die HSG ist es erst die zweite Teilnahme am DHB-Pokal überhaupt. Im letzten Jahr war der Drittliga-Neuling, der seit 2016/17 in der Spielklasse antritt, zum ersten Mal dabei. Die abgelaufene Runde beendete Hanau mit 37:23 Punkten auf dem dritten Rang der 3. Liga Ost.

Bei einem eventuellen Weiterkommen könnten dann der HC Erlangen und Ex-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson sowie der frühere TVH-Spielmacher Dominik Mappes auf den TVH warten. Vorausgesetzt das Team aus der „Metropolregion Nürnberg“ strauchelt nicht gegen den starken Zweitliga-Aufsteiger ThSV Eisenach, der von der Handball-Legende Sead Hasanefendić trainiert wird. Noch vor wenigen Wochen sicherten sich die Thüringer, ebenfalls in der 3. Liga Ost, mit einem deutlichen Vorsprung auf den Zweiten aus Nußloch den ersten Rang und den damit verbundenen direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga.

Bild: Jenniver Röczey.

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