Niederlage im tropischen Duell mit dem SC Magdeburg

Der TV 05/07 Hüttenberg hat den Härtetest gegen den letztjährigen Bundesliga-Dritten SC Magdeburg mit 21:32 (7:16) verloren. Bei tropischen Temperaturen vor rund 500 Zuschauern in der Franz-Vollbring-Halle Schönebeck waren Markus Stegefelt, Simon Belter und Robin Hübscher (je vier Treffer) erfolgreichste Werfer des TVH. Der SCM konnte sich auf Nationalspieler Matthias Musche verlassen, der neun Tore (8/1) zum verdienten Sieg beisteuerte.

Die Mittelhessen reisten mit leichter Verspätung an, sodass die Partie mit 15 Minuten Verzögerung angepfiffen wurde. Doch die Griesbach-Sieben war direkt zur Stelle und hielt von Beginn an mit. Mit einem 3:0-Lauf durch Linksaußen Musche konnte sich der SC Magdeburg zum 9:5 (15.) absetzen. Bis zur Halbzeit war der TVH nur noch zweimal erfolgreich und ging mit einem deutlichen 7:17-Rückstand in die verdiente Pause.

Zweite Hälfte deutlich enger

Auch in der zweiten Hälfte wurde die Begegnung aufgrund von Wisch-Pausen häufig unterbrochen, denn die extreme Hitze in Schönebeck wirkte sich auch auf die Spieler aus. Beide Mannschaften testeten unterschiedliche Angriffs- und Deckungsvariationen im zweiten Durchgang. TVH-Coach Frederick Griesbach sah hier ein besseres Spiel: „Nach der Pause war die Partie deutlich ausgeglichener, wir haben in der Deckung besser gestanden und auch mal richtig zugepackt. Auch andere Teams verlieren in der Höhe gegen Magdeburg, da müssen wir uns nichts vorwerfen“.

Dagegen war der 30-Jährige auch mit einigen Aktionen nicht zufrieden. So unterliefen seinen Spielern zu häufige Technische Fehler und an der Genauigkeit im Abschluss soll in den nächsten Tagen gearbeitet werden. Auch das Fehlen einer Alternative für Kreisläufer Moritz Lambrecht machte sich bemerkbar. „Moritz ist für uns im Angriff und in der Verteidigung extrem wichtig. Da Mario Fernandes und Moritz Zörb noch verletzungsbedingt fehlen, fällt deutlich mehr Spielzeit auf ihn ab“, erläuterte Griesbach die aktuelle Situation.

Erst Ferndorf, dann Linden-Cup

Nach 60 heißen Minuten siegte der Favorit schließlich mit 32:21 und wurde seiner Rolle gerecht. Für die Blau-Weiß-Roten geht es nach einem weiteren Testspiel beim TuS Ferndorf (Samstag, 17 Uhr, Rundturnhalle Eiserfeld) mit dem Linden-Cup weiter. Dort trifft das Original aus Mittelhessen auf die Erstligisten Bergischer HC und GWD Minden sowie auf Ligakonkurrent HSC 2000 Coburg.

Foto: Marc Thürmer

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