TVH mit Kantersieg gegen Schlusslicht Krefeld

Dem TV 05/07 Hüttenberg gelang am Samstagabend ein ungefährdeter 31:19-Sieg (14:11) gegen Aufsteiger HSG Krefeld. Die Kraft des dezimierten Kaders des Aufsteigers reichte nur für eine Halbzeit, während Björn Zintel 13 seiner 14 Würfe im Tor unterbrachte.

„Meckern verschieben wir auf Montag, heute bin ich sehr zufrieden mit meinem Team“, sagte Trainer Frederick Griesbach mit einem Schmunzeln auf der Pressekonferenz nach der Partie. Und das durfte der 30-jährige auch sein, nachdem die Mittelhessen die Punkte 8 und 9 mit einem Kantersieg einfuhren.

Aufsteiger Krefeld, als Tabellenletzter mit 2:18 Punkten angereist, musste auf etliche Spieler verzichten und hatte im Rückraum geringe Alternativen zum Wechseln. Zu Beginn der Partie ließ sich das Team von Arnar Gunnarsson davon aber noch nicht beeinflussen und ging durch Dominic Luciano mit 3:1 in Führung (4.). Das war die letzte Führung der Gäste, von nun an nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand.

Mannschaftliche Geschlossenheit

Mit fünf Toren in Folge setzten sich die Blau-Weiß-Roten auf 6:3 ab (10.), vor allem Björn Zintel zeigte sich treffsicher. Die HSG bekam den agilen Rückraumspieler nicht in den Griff, sodass dieser 9 der 14 TVH-Treffer in Halbzeit 1 erzielen konnte. Mit 14:11 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zahlte sich dann der breitere Kader der Hausherren aus. Vorne wurden die Treffer auf viele unterschiedliche Schultern verteilt (u.a. Mubenzem 6/6)) und hinten zeigte Niko Weber seine Klasse. Drei Strafwürfe vom Siebenmeter wehrte der Routinier ab und gewann das Duell der Torhüter deutlich. Lediglich drei Paraden standen auf Seiten des HSG-Duos Stammer/Toth nach 60 Minuten – zu wenig, um das Spiel zu gewinnen. Und auch Dominik Plaue konnte sich in der Schlussphase für den TVH auszeichnen.

Kempa-Tricks und Siebenmeter-Paraden

Die 1104 Zuschauer im Sportzentrum Hüttenberg kamen voll auf ihre Kosten. Die Kräfte und Alternativen der Gäste schwanden mit Verlauf des Spiels und das Original aus Mittelhessen fing an zu zaubern. Zwei Kempa-Treffer von Björn Zintel sowie „einfache“ Tore durch Tempogegenstoß besiegelten den höchsten Saisonsieg. Nach dem zweiten Sieg in Folge hat der TVH unmittelbar Anschluss an das Tabellenmittelfeld, während die HSG Krefeld im Tabellenkeller verweilen muss.

An dieser Stelle senden wir beste Genesungswünsche an Mike Schulz. Der Rechtsaußen der Krefelder verletzte sich bei einem Wurfversuch am Fuß, als er unglücklich auf die Füße von Gegenspieler Robin Hübscher trat.

Am 23.11 hat der TVH die Chance, im Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen, die nächsten Punkte zu holen, ehe zum Monatsabschluss (30.11) das Gastspiel beim TV Emsdetten ansteht.

Statistik:

TV Hüttenberg: Weber (11 Paraden / 3 Siebenmeter), Plaue (1 Parade), Fuß (2), Sklenak (1), Belter, Lambrecht, Rompf (1), Zörb (1), Fernandes, Mubenzem (6), Hübscher (3), Zintel (13/2), Klein (1), Schreiber (3)

HSG Krefeld: Toth (3 Paraden), Stammer, Schiffmann (2/1), Wöstmann (2), Cutura (1), Janus (1), Roosna (3/1), Vonnahme, Luciano (3), Gentges (2), Schulz (3), Ciupinski (1),

Strafminuten: 6/10

Zuschauer: 1104

Foto: Marc Thürmer

 

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