Der TV 05/07 Hüttenberg trauert um Rudolf Spengler

Der ehemalige Erfolgstrainer Rudolf Spengler ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Als aktiver Handballer und anschließend Trainer feierte der 1928 in Lützellinden geborene Spengler große Erfolge in Mittelhessen und der Bundesrepublik.

In seiner aktiven Zeit holte Spengler u.a. die deutsche Vizemeisterschaft im Feldhandball 1957 und wurde 1968 als Trainer des TV 05/07 Hüttenberg vorgestellt. Unter ihm feierten die Blau-Weiß-Roten die erfolgreichste Ära des TVH. So stieg der TVH 1972 in die zweigleisige Bundesliga auf und gewann zwei Jahre später die Bundesliga Süd. 1977 und 1978 stand Hüttenberg unter seiner Leitung im DHB-Pokalfinale und durfte am Europapokal teilnehmen.

Neben seinem Sohn Horst Spengler, der 1978 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, reiften auch fünf weitere Hüttenberger in seiner Amtszeit zu Nationalspielern heran. Er selbst fungierte beim DHB als Co-Trainer von Vlado Stenzel.

Vereinsikone in Hüttenberg

In der Vereinschronik des TV 05/07 Hüttenberg heißt es: „Sein Name ist unzertrennbar mit dem Namen Hüttenberg verbunden“ und Vlado Stenzel sagte einmal über ihn: „Er ist ein starker Beobachter. Er weiß auch genau zu unterscheiden, ob ein junger Spieler nur Talent mitbringt oder ob er dieses auch in die Spielpraxis umsetzen kann.“

Der TV 05/07 Hüttenberg verliert eine Vereinsikone, die den Handball in Mittelhessen und in Deutschland lange Zeit geprägt hat. Wir wünschen den Angehörigen der Familie Spengler viel Kraft in dieser Zeit des Trauerns. Der TVH wird Rudolf Spengler nie vergessen.

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