TESTSPIELERFOLG GEGEN BUNDESLIGISTEN AUS LUDWIGSHAFEN

Die Mannschaft um Freddy Griesbach hat es geschafft die Eulen Ludwigshafen mit 30:28 (15:15) zu bezwingen. Das Testspiel war das dritte im Zuge der Vorbereitung auf eine Bundesliga-Saison, die aufgrund der anhaltenden Pandemielage auf wackligen Beinen steht. Das Team aus Mittelhessen schaffte es nicht nur die Eulen zu besiegen, sondern auch Fehler aus den vorangegangenen Spielen zu erkennen und auszubessern. Die Zuschauer im Livestream von Sportdeutschland.tv konnten sich einer konsequenteren Abwehrleistung und präzisieren Abschlüssen erfreuen und auch die technischen Fehler konnten auf ein Minimum reduziert werden.

Hüttenberger diktieren große Teile der ersten Halbzeit

Die Hausherren schafften es früh, das Spielgeschehen gegen die Mannschaft von den Ex-Hüttenbergern Dominik Mappes und Jannik Hofmann in die eigene Hand zu nehmen.
Mit deutlich stärkerer und besser koordinierter Abwehrarbeit und einer soliden Torausbeute im Angriff schafften es die Mittelhessen mit präzisen Rückraumwürfen von Hendrik Schreiber (10.) und Merlin Fuß (11.) nicht nur das Unentschieden zu halten, sondern auch mit einem weiteren Tor von Hendrik Schreiber die Führung zu übernehmen (7:6. 12.). Mit einer weiteren Parade von Dominik Plaue, der in Halbzeit eins das Tor sauber halten sollte und dem Treffer von Fuß konnten sie die Eulen aus Ludwigshafen in die Auszeit zwingen.

Mit Dominik Plaue zwischen den Pfosten, der das Tor vernagelte und anhaltend guter Wurfleistung konnten sich die Mittelhessen so zeitweise eine Führung von vier Toren erarbeiten (Mubenzem 13:9, 19.).
Diese sollte jedoch vorerst keine Weile haben.

In der Schlussphase der ersten Spielzeit leisteten sich die Hüttenberger jene Patzer, die sie vormals vermeiden konnten und ermöglichten den Ludwigshafener Bundesligisten so, die Halbzeit unentschieden zu beenden.

Contenance und Übersicht

Mit kühlem Kopf kamen die Blau-Weiß-Roten aus der Halbzeitpause und konnten fortführen, was sie in Halbzeit eins lange an der Führung hielt. Bereits früh schafften sie es die Ludwigshafener in Zeitbedrängnis zu bringen und konnten ab Minute 38 das Ruder wieder in die Hand nehmen.

Neuzugang Vit Reichl schaffte es sich erfolgreich in das Spielkonzept von TVH-Trainer Freddy Griesbach zu integrieren und konnte so den Siebenmeter erkämpfen, der die Mittelhessen in eine andauernde Führung bringen sollte. Mehrere Torerfolge vom Siebenmeterpunkt, die Tobias Hahn mit Präzision einnetzen konnte, sollten hier einen unterstützenden Beitrag haben.

Das Spiel sollte aber auch von Erfolgen der Youngster geprägt sein. Philipp Schwarz konnte vom linken Flügel viermal, Philip Opitz aus dem Rückraum einmal einnetzen. Besonders in der Schlussphase sollte Schwarz entscheidende Anteile haben.

Stressige Schlussphase durchstanden 

Mit dem Treffer zum 25:22 (51.) leitete Merlin Fuß von Rückraum Mitte eine Schlussphase ein, die auf einen Blau-Weiß-Roten Sieg hindeutete. Dominik Mappes machte seinen Unmut über den Spielverlauf deutlich, schaffte es damit aber auch, seine Eulen auf einen harten Schlusskampf einzustellen. Ludwigshafen schaffte es in der letzten Spielminute erstmals wieder, auf ein Tor heranzuziehen (Meddeb; 28:27). Im Angriff war in dieser Lage besonders auf Philipp Schwarz verlass. Er sorgte durch seinen Treffer knapp eine Minute vor Schluss nicht nur für den Führungserhalt, sondern sorgte mit vollem Engagement in der Abwehr dafür, dass ein Gegentreffer nicht zu zügig fallen sollte. Ian Weber schaffte es abschließend, mit dem 30:28 sieben Sekunden vor Schluss den Schlussstrich zu ziehen.

Statistik

Plaue, Böhne; Fuß (3), Schwarz (4), Opitz (1), Theiß, Fujita, I. Weber (2), Rompf, Reichl (5), Mubenzem (2), Hübscher (1), Hahn (4), Klein (4), Jockel, Schreiber (4).

Zeitstrafen: 3:4 | Zuschauer: 0

Foto: Marc Thürmer

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