Griesbach: „Wollen aus Fehlern lernen.“

Der TV Hüttenberg wird am Samstag, dem 10. Oktober seine erste Auswärtsfahrt Richtung Würzburg antreten, wenn es um 19.30 Uhr gegen die Rimparer Wölfe geht. Nach der Auftaktniederlage gegen den Wilhelmshavener HV sprach TVH-Trainer Frederick Griesbach schon davon, dass „nun Rimpar unseren ganzen Frust abbekommt“, was die Marschroute klar definiert.

Es wird ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften sein, die den Saisonauftakt ergebnistechnisch nicht positiv gestalten konnten. Während der TV Hüttenberg sich in eigener Halle mit 29:32 dem Wilhelmshavener HV geschlagen geben musste, kassierte die DJK Rimpar eine 21:24-Niederlage beim EHV Aue. Positive Nachrichten konnte der kommende Gastgeber in dieser Woche verlauten, dass beim Heimspiel gegen die Mittelhessen bis zu 1000 Zuschauer zugelassen sind. Hierbei ist anzumerken, dass weiterhin keine Auswärtsfans zur 2.Liga-Partie nach Rimpar anreisen dürfen.

Griesbachs Gegnereinschätzung

„Rimpar verfügt über eine gute Mannschaft, die besonders in eigener Halle brandgefährlich ist. Wir müssen besonders das Zusammenspiel zwischen Steffen Kaufmann und dem Kreisläufer bestmöglich unterbinden, da dieses eine der herausragenden Qualitäten darstellt. Des Weiteren steht Benedikt Brielmeier als Rückraumschütze im Fokus, auf den wir mehr heraustreten müssen. Auf der Mitte haben sie mit Yonatan Dayan einen sehr agilen Mann, der letztes Jahr mit Gummersbach schon gezeigt hat, wie gut er ist. Hinzu kommen schnelle Außen und im Tor war Brustmann bisher immer die Größe, jedoch hat Wieser gegen uns traditionell gut gehalten. Da haben wir an diesem Wochenende die Chance, diesen Lauf auch mal zu durchbrechen“, analysiert TVH-Trainer Frederick Griesbach. Ein Wiedersehen wird es mit dem Ex-Hüttenberger Patrick Schmidt geben, dessen Einsatz jedoch noch verletzungsbedingt fraglich ist.

Personalsituation beim TVH

Auch beim Turnverein aus Hüttenberg werden nicht alle Akteure mit von der Partie sein. Das Trainergespann Griesbach/Wohlrab muss am zweiten Spieltag weiterhin auf ihren Neuzugang Stefan Kneer verzichten und auch Hendrik Schreibers Einsatz steht noch in den Sternen, da dieser im Training umgeknickt ist. Nichtsdestotrotz gibt sich Frederick Griesbach kämpferisch. „Wir haben gegen Wilhelmshaven gezeigt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind. Wir müssen aber schnell dazulernen, was der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Wir möchten als Underdog den Favoriten Rimpar in ihrer Halle ärgern und im Optimalfall zwei Punkte mitnehmen.“ Sein Rückraumspieler Johannes Klein weiß ebenfalls, an welchen Hebeln er mit seinen Mannschaftskameraden ansetzen muss: „Ab der 45. Minute fehlte uns gegen den WHV ein wenig die Cleverness und die Effektivität im Abschluss. Wir haben das Spiel gut aufgearbeitet und sind uns bewusst, dass wir auf eine kompakte Abwehr und eine hitzige Halle treffen. Rimpar ist eingespielt und clever, weshalb wir geduldig und mit mehr Stoppfouls als beim ersten Spiel agieren müssen.“

Auch diese Begegnung wird live und kostenlos auf Sportdeutschland.TV übertragen, sodass für alle TVH-Fans die Unterstützung via Livestream möglich ist.

 

Foto: Marc Thürmer

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