Klare Rollenverteilung

Der 17. Oktober wird für den TV 05/07 Hüttenberg ein besonderer Spieltag, wenn um 19.30 Uhr gegen die SG BBM Bietigheim in der Rittal Arena der Anpfiff ertönt. Nach 232 Tagen wird es das erste Spiel für die Griesbach-Sieben vor dem heimischen Publikum sein und zudem noch in einer neuen, hochmodernen Spielstätte.

Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten der Mittelhessen sehr groß auf den 3. Spieltag der 2.HBL und das hat nicht nur mit dem sportlich sehr herausfordernden Duell gegen das Top-Team aus Bietigheim was zu tun. Nach zahlreichen Monaten können Rompf, Weber und Co. wieder vor heimischem Publikum auf Punktejagd gehen, was auch TVH-Trainer Frederick Griesbach erfreut: „Es ist toll, dass wir endlich wieder vor Zuschauern spielen können. Das Team braucht die eigenen Fans, denn sie stehen in guten aber auch schwächeren Phasen hinter ihnen. Besonders die jungen Spieler benötigen den 8.Mann hinter sich.“

David gegen Goliath

Auch wenn beide Mannschaften noch kein Erfolgserlebnis in der bisher noch jungen Runde feiern durfte, sind die Verhältnisse vorab klar definiert. „Bietigheim ist eine der Top-Mannschaften der Liga. Besonders die Achse Link/Rentschler ist sehr gefährlich und auch Christian Schäfer auf Rechtsaußen hat im ersten Spiel 12 Tore geworfen. Wir brauchen einen perfekten Tag, aber mit den Fans im Rücken könnte das ein gutes Spiel für uns geben“, hofft TVH-Spielmacher Hendrik Schreiber. Sein Trainer Frederick Griesbach wird da sogar noch deutlicher: „Die Rollenverteilung ist klar. Wenn man sich den Kader von Bietigheim anguckt, dann wäre alles außer ein Aufstieg eine Enttäuschung. Sie haben Spieler in ihren Reihen, die seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau spielen, bringen reichlich Erfahrung mit und gehören deswegen zu den heißesten Aufstiegsfavoriten.“

Klarer Matchplan

Auch wenn die SG BBM Bietigheim als klarer Favorit in diese Begegnung geht, haben sich Griesbach und seine Mannen einen klaren Schlachtplan zusammengelegt. „Im Vergleich zum letzten Spiel in Rimpar müssen wir die Fehler deutlich reduzieren. Zudem benötigen wir unser Tempospiel und eine aggressive Abwehr mit der nötigen Härte stellen. Mit jedem Nadelstich wollen wir den Gegner mehr schwächen und uns mehr pushen. Wir wollen Bietigheim ins Wanken und am liebsten zu Fall bringen“, so TVH-Trainer Frederick Griesbach.

Dieser muss leider weiterhin auf Kapitän Moritz Zörb und auf Co-Kapitän Stefan Kneer verletzungsbedingt verzichten.

Foto: Marc Thürmer

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