Weitere Mammutaufgabe

Der TV 05/07 Hüttenberg steht vor einer englischen Woche mit schwierigen Aufgaben. Nachdem das Trainerteam Griesbach/Wohlrab schon am Samstag mit der SG BBM Bietigheim ein Top-Team zu Gast hatte, geht am Mittwoch, dem 21. Oktober die Reise zum VFL Gummersbach (Anpfiff: 19.00 Uhr). Die englische Woche endet mit einem Heimspiel am 24. Oktober gegen den HC Elbflorenz 2006.

„Der VFL Gummersbach ist der absolute Aufstiegsfavorit und hat eine hervorragende Mannschaft. Wenn man ein Duell aufstellt mit Kadergröße, Etat und Rahmenbedingungen, dann würden sie in allen Punkten als Sieger vom Platz gehen. Das Schöne an den Corona-Zeiten ist jedoch, dass wir das Spiel trotzdem gewinnen können. Wir haben gegen Bietigheim schon gezeigt, dass wir uns absolut auf Augenhöhe bewegen können. Wir haben aber auch gezeigt, dass unsere Fehler gnadenlos bestraft werden gegen Top-Teams. Für uns heißt es, diese Fehlerzahl zu minimieren“, verriet TVH-Trainer Frederick Griesbach.

Namhafte Neuzugänge

Schon vor der Runde hat der VFL Gummersbach bei der Personalplanung für Furore gesorgt. Besonders die Rückkehr von Gudjon Valur Sigurdsson an alte Wirkungsstätte schlug große Wellen. Der Isländer beendete letzte Saison seine Spielerlaufbahn beim internationalen Spitzenteam aus Paris und heuerte direkt beim VFL als Trainer an. Hinzu kam die Verpflichtung vom EX-TVHler Timm Schneider, der von der MT Melsungen zum Traditionsclub aus Gummersbach wechselte. Schneider wurde direkt die Ehre des Kapitänsamts zuteil. Ein weiterer großer Name im Handballgeschäft ist Raul Santos, der seine Karriere beim VFL wieder ankurbeln möchte. Nach seinen Stationen beim THW Kiel und dem SC DHfK Leipzig hat der sprunggewaltige Österreicher den Weg zurück nach Gummersbach gefunden, wo seine Laufbahn in Deutschland begann. Mit Alexander Hermann (ehemals HSG Wetzlar) und Janko Bozovic stehen zwei weitere Nationalspieler aus Österreich im Kader des VFL. Nichtsdestotrotz musste das „Starensemble“ von Trainer Sigurdsson am letzten Spieltag beim ASV Hamm-Westfalen mit 25:27 die erste Saisonniederlage einstecken.

Das möchte Griesbach sehen

„Wir müssen mutig, forsch nach vorne gehen, attackieren und auch gewisses Risiko eingehen. Andererseits dürfen wir nicht über das Ziel hinausschießen und ins andere Extrem verfallen. Dann wollen wir den Favoriten so lange wie nur möglich ärgern und schauen, dass wir den Favoriten lange nervös machen. Umso länger wir die Begegnung offenhalten können, desto größer wird der Druck für Gummersbach, da sie in eigener Halle spielen und die Rollen sehr klar verteilt sind. Bei dem Duell „David gegen Goliath“ werden weiterhin Kapitän Moritz Zörb und Co-Kapitän Stefan Kneer nicht mit von der Partie sein. Aufgrund der gestiegen Inzidenzzahlen wird die Begegnung unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden.

Auch diese Partie kann jeder TVH-Fan über Sportdeutschand.TV live ab 19.00 Uhr angucken.

Foto: Marc Thürmer

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