TVH möchte sich belohnen

Nach zwei knappen Niederlagen gegen die Aufstiegsaspiranten aus Bietigheim und Gummersbach möchte der TV 05/07 Hüttenberg am Samstag, dem 24. Oktober gegen den HC Elbflorenz 2006 die englische Woche mit einem Erfolg abschließen. Die Heimpartie in der Rittal Arena (Anpfiff: 19.30 Uhr) wird leider als „Geisterspiel“ stattfinden.

Entwicklungskurve zeigt nach oben

Auch wenn die Griesbach-Schützlinge bisher noch ohne Punktegewinn im Tabellenkeller stehen, kann man einen deutlichen Lerneffekt erkennen. Dieser sorgte fast für eine große Sensation, als die junge TVH-Sieben dem haushoch favorisierten VFL Gummersbach beinahe einen Punkt abrang. Das Team um Spielmacher Hendrik Schreiber präsentierte sich über weite Strecken gefestigter, konnte ihr Tempospiel häufiger forcieren und strahlte pure Leidenschaft in der Defensive aus. Diese Art und Weise Handball zu spielen, benötigt der TVH auch beim nächsten Heimspiel gegen den HC Elbflorenz 2006.

HCE bisher auswärtsstark

Dieser musste eine aktuell gängige Enttäuschung am Mittwoch erleiden, als das lang geplante Heimspiel vor knapp 1000 Zuschauern kurzfristig abgesagt werden musste. Ein positiver Covid-19-Test im Kader des Gegners aus Aue war der Grund. Daraus ergeben sich aber auch Vorteile für die Mannen aus Dresden. Zunächst behalten sie ihre weiße Weste bei, da der HC mit zwei Auswärtssiegen gestartet ist und sich somit in die obere Tabellenhälfte katapultierte. „Die obere Tabellenregion ist auch der eigene Anspruch, den Elbflorenz diese Saison an sich gestellt hat. Mit dem oberen Drittel sind sie offensiv nach vorne gegangen und müssen demnach auch den Anspruch haben, bei uns zu gewinnen. Da möchten wir ihnen aber einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen“, verriet TVH-Trainer Frederick Griesbach. Ein weiterer Pluspunkt für die Sachsen sind die zusätzlichen Tage der Regeneration, aufgrund des verschobenen Mittwochspiels. Sie dürften somit frischer sein, vielleicht aber nicht so im Spielrhythmus wie der TVH.

HC-Bollwerk knacken

Das wird eine der Hauptaufgaben für das junge Team von Frederick Griesbach sein. Die Handballer aus Dresden haben in ihren bisherigen beiden Partien jeweils nur 21 Gegentreffer zugelassen und das wohlgemerkt in fremden Hallen. Besonders imponierend war der deutliche 27:21-Erfolg beim TuS N-Lübbecke. Der HC ließ den favorisierten Gastgebern keine Chance und stellte unter der Regie von Philip Jungemann einen sattelfesten Abwehrverbund. Aus diesem ging es des Öfteren schnell nach vorne, wo Spielmacher Sebastian Greß immer größte Torgefahr ausstrahlte und mit 8 Tagestreffern bester Schütze seine Farben war. „Greß ist der alles überragende Mann bei Elbflorenz und war schon letzte Saison sehr dominant. Hinzu kommt, dass sie mich Michal Kasal einen 2,07-Meter langen Hünen im linken Rückraum haben gegen den wir aggressiver heraustreten müssen als noch gegen Hermann oder Bozovic“, ließ Griesbach abschließend verlauten.

Livestream zum Daumendrücken

Wir hoffen inständig, dass alle TVH-Fans vor dem Livestream ganz doll die Daumen drücken und mit unseren Jungs mitfiebern. Wie jedes Spiel der 2.HBL überträgt Sportdeutschland.TV auch die Partie zwischen dem TV 05/07 Hüttenberg und dem HC Elbflorenz 2006 live ab 19.30 Uhr.

Foto: Marc Thürmer

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