Gegner Check TuS N.-Lübbecke

Aktuelle Statistiken:

Tabellenplatz: 9

4 Spiele: 2 Sieg – 1 Unentschieden – 1 Niederlage.

Spieler im Mittelpunkt:

Mit Tom Skroblien haben die kommenden Gäste einen der stärksten Linksaußen der Liga in ihren Reihen. Gegen die HSG Konstanz traf der 27-Jährigen ganze 13 Mal und hatte somit einen großen Anteil am Auswärtserfolg. Mit Valentin Spohn hat Lübbecke zudem einen wurfgewaltigen Spieler im linken Rückraum, der nach Skroblien die meisten Tore für seine Farben bisher warf. Insgesamt verfügt der TuS über einige Spieler mit 1.Liga-Erfahrung.

Trainer:

Mit Emir Kurtagic leitet ein alter Bekannter die Geschicke auf der Lübbecker Bank. Von 2017 bis 2019 zog der in Sarajevo geborene Trainer beim TV 05/07 Hüttenberg die taktischen Strippen. Als aktiver Spieler war Kurtagic auf Linksaußen beheimatet, musste jedoch verletzungsbedingt früh seine Laufbahn beenden. Mit 27 Jahren war er Jahrgangsbester beim A-Lizenzlehrgang und wurde in der Saison 2007/2008 Co-Trainer beim VFL Gummersbach unter Trainerlegende Sead Hasanefendic. 2011 übernahm Emir beim VFL das Chef-Traineramt und blieb bis zu seiner Hüttenberger Zeit den Gummersbachern treu.

Vereinsgeschichte:

Schon auf dem Großfeld in den 1940er Jahren spielte man in dem 2000-Einwohner-Dorf in der damals höchsten Spielklasse. 1970 sorgte der Verein bundesweit für Aufsehen, als Herbert Lübking, seinerzeit Kopf der deutschen Nationalmannschaft, von Grün-Weiß Dankersen (heute GWD Minden) aus der Bundesliga in die Kreisliga zum TuS Nettelstedt wechselte. Aus diesem Wechsel resultierte ein bis heute anhaltendes Konkurrenzverhältnis zum Kreisrivalen GWD Minden. Mit Lübking und anderen prominenten Verstärkungen marschierte der Verein durch die Ligen. 1974 verlor man das letzte Feldhandballendspiel um die Deutsche Meisterschaft, 1976 erreichte man mit dem sechsten Aufstieg in Folge seit 1970/71 die Hallenhandball-Bundesliga und 1977 wurde der TuS Gründungsmitglied der eingleisigen Handball-Bundesliga und war deren erster Tabellenführer. 1981 gewann man den DHB-Pokal, nach dem Abstieg 1983 folgte 1994 der Aufstieg und 97 wie auch 98 wurde der City-Cup gewonnen. In der Saison 2003/04 stellte der TuS N-Lübbecke einen Rekord auf, als der Verein mit 68:0 Punkten die Zweitligasaison abschloss. In der ewigen Tabelle der 1.Liga belegt der TuS n.-Lübbecke den 12. Platz und in der 2.HBL den 13. Rang.

Halle:

Die Merkur Arena hieß zuvor Kreissporthalle Lübbecke und ist eine Sporthalle in der ostwestfälischen Stadt Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Nach der Schließung der Kampa-Halle in Minden ist sie die größte Sporthalle im Kreis Minden-Lübbecke. Die Halle ist die Spielstätte des Handballvereins TuS N-Lübbecke. Seit Sommer 2009 heißt die Kreissporthalle offiziell Merkur Arena, nachdem der Sponsor Paul Gauselmann mit seinem Unternehmen Merkur eingestiegen ist.

Letzte Begegnungen:

12.10.2019 – TuS N.-Lübbecke vs. TV 05/07 Hüttenberg – 25:20

25.05.2019 – TV 05/07 Hüttenberg vs. TuS N.-Lübbecke – 27:29

08.12.2018 – TuS N.-Lübbecke vs. TV 05/07 Hüttenberg – 27:27

10.06.2017 – TV 05/07 Hüttenberg vs. TuS N.-Lübbecke – 25:19

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