Spielberichte

TVH beißt sich an TuS-Abwehr die Zähne aus

TVH beißt sich an TuS-Abwehr die Zähne aus

Der TV 05/07 Hüttenberg muss am 30. Spieltag eine 24:26-Niederlage beim Tabellennachbarn TuS N-Lübbecke einstecken. Nach ausgeglichener erster Hälfte, in der beide Abwehrreihen dominieren, verschlafen die Kneer-Schützlinge den Start in Durchgang Zwei und können einen daraus resultierenden Acht-Tore-Rückstand nicht mehr aufholen. Vor allem weil man gegen die starke Lübbecker Defensive nicht ankommt und sich außergewöhnlich viele technische Fehler leistet.

Die Bereits die ersten Minuten der Partie bestimmten klar die Abwehrreihen. Sowohl die Hüttenberger 3:2:1-Formation als auch die robuste 6:0-Deckung der Hausherren stand sicher und zwang den Gegenüber nicht selten ins Zeitspiel. Zudem konnten sich auch die beiden Torhüter – Yahav Shamir auf Seiten des TVH sowie Frederik Genz im Gehäuse der Lübbecker mit starken Paraden auszeichnen. So gelang es den Gastgebern erst nach 6:28 Minuten, das durch einen schönen Rückraumtreffer von Paul Ohl erzielte 1:0 des TVHs mit ihrem ersten Treffer des Abends auszugleichen.

Und es blieb auch weiterhin eine torarme Partie. Nicht nur, weil die Defensivreihen nach wie vor ganze Arbeit leisteten, sondern vor allem weil die #HüttenbergerJungs gegen Frederik Genz gleich zahlreiche Hundertprozentige (darunter auch ein Siebenmeter) liegen ließen. Zum Glück tat es ihm jedoch Yahav Shamir auf der anderen Seite gleich, so dass der TVH beim 4:3 durch Danil Dyatlov (13‘) wieder in Führung ging.

Doch während sich der TVH weiter an der starken Defensive der Gastgeber die Zähne ausbiss – auch die Variante im 7:6 schaffte kaum Lücken ins Abwehrbollwerk der Nettelstedter – fand der TuS zunehmend bessere Lösungen, um die Hüttenberger 3:2:1-Abwehr zu knacken. So hatten die Hausherren das Spiel beim 9:6 durch Jo Gerrit Genz nach zwanzig Minuten gedreht und Stefan Kneer betätigte zum ersten Mal den Buzzer.

Und offenbar traf er den richtigen Ton, denn beim 9:9 hatte sein Team durch zwei Treffer des in dieser Phase stark aufspielende David Kuntschers sowie ein Tor des erneut treffsicheren Philipp Schwarz egalisiert, ehe der TuS bis zur Pause wieder auf 11:9 vorlegte.

Den Start in Durchgang Zwei verschliefen die Blau-Weiß-Roten dann jedoch komplett. Ein verworfener Siebenmeter, mehrere technische Fehler sowie einfache Ballverluste bedeuteten einen 10:18-Rückstand nach nicht einmal sieben gespielten Minuten. Zwar gaben sich die Mittelhessen in der Folge dennoch nicht auf und kamen mehrmals auf drei Treffer heran. Zu mehr reichte es aber nicht, vor allem weil man sich vorne ungewohnt viele technische Fehler leistete und hinten Spielmacher Niko Blaauw, der mit sechs Treffern und sieben Assists bester Akteur auf Seiten der Nettelstedter war, nicht entscheidend in den Griff bekam.

So feierten die Lübbecker am Ende einen alles in allem ungefährdeten und verdienten Heimsieg, bei dem sich die #HüttenbergerJungs zumindest in Sachen Moral und Kampf nichts vorzuwerfen hatten. Soll es allerdings nächste Woche gegen den Tabellendritten HC Elbflorenz wieder mit Punkten klappen, muss vor allem im Angriff dringend eine Steigerung her.

Fazit zum Spiel

Stefan Kneer: „Nach dem Hinspiel war es das erwartete Spiel. Die erste Halbzeit war geprägt von zwei starken Abwehrreihen. Es kam nie richtig Spielfluss auf. (…) Wir finden zu wenig Lösungen im Angriff und machen zu viele technische Fehler (…) In der zweiten Halbzeit starten wir dann von 13:10 auf 18:10 und damit war das Spiel eigentlich durch. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft noch ein Kompliment aussprechen. Wir kommen am Ende zwar noch mal ran, aber immer wenn das Spiel hätte kippen können, macht Nettelstedt ein Tor oder wir verwerfen vorne, so dass es am Ende ein ungefährdeter Sieg war…“

TVH: Böhne, Shamir (10 P. /31%) – Schwarz (7), Volk, P. Ohl (1), L. Ohl (1), Zörb (1), Rüdiger, Reichl, Haack, Anselm (1), Stehl (2), Kompenhans (2), Dyatlov (4), Schreiber (1), Kuntscher (4)

TuS: F. Genz (9 P. /32 %), Grabenstein (2 P. /29 %) – J.G. Genz (1), Santos (3), Hörr, Westerbeck, Sturhahn (1), Schulze (2), Lundahl, Dräger (3), Hornyak (2), Blaauw (6), Wesseling (1), Pabst, Blazicko, Wieling (7/4)

Foto: Oliver Krato – TuS N-Lübbecke

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