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In Dessau mehr Emotionalität zeigen

In Dessau mehr Emotionalität zeigen

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte der TV 05/07 Hüttenberg am 28. Spieltag in der 2. Handball-Bundesliga wieder punkten. Die Aufgabe ist jedoch alles andere als einfach, denn die Mittelhessen gastieren am Freitagabend beim Dessau Roßlauer HV 06, der eine starke Saison spielt und derzeit Platz 7 der Tabelle belegt.

Während das Team von Trainer Vanja Radić vier seiner letzten fünf Partien für sich entscheiden konnte, ist es beim TVH genau andersherum. Nur ein Sieg erzielten die Blau-Weiß-Roten aus den letzten gar sechs Partien und sind damit in der Tabelle inzwischen auf Rang Elf abgerutscht. Damit die Talfahrt gebremst wird, sollten die Hüttenberger Jungs schleunigst wieder punkten.

Ob das bei den „Bibern“ aus Sachsen-Anhalt gelingt, wird sich zeigen. Auswärts tut sich der TVH auch in dieser Saison schwer. Nur vier Siege aus dreizehn Spielen konnte die Mannschaft von Stefan Kneer bisher einfahren. Im Hinspiel gegen Dessau gaben die Hüttenberger buchstäblich in letzter Sekunde den Sieg noch aus der Hand, so dass man sich mit einem 28:28-Unentschieden trennte. Die Motivation auf eine Wiedergutmachung sollte also groß sein, an Motivation und Willen hat es allerdings auch in den letzten Spielen nicht unbedingt gemangelt.

Stattdessen fehlt den Kneer-Schützlingen im Moment die nötige Leichtigkeit und Spielfreude. Im Angriff verlässt man sich zu sehr auf Einzelleistungen und auch in der Defensive fehlt die Geschlossenheit. Damit macht man es auch dem Torhüter-Duo Böhne /Shamir schwerer, die zuletzt ebenfalls nicht an ihre gewohnten Leistungen kamen.

Um in Dessau wieder in die Erfolgsspur einzubiegen, müssen Kapitän Hendrik Schreiber & Co. im Angriff bessere Lösungen gegen die robuste Deckung des DRHV finden als zuletzt, um Dessau nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Und auch die Abschlüsse müssen wieder mit mehr Überzeugung und Konsequenz erfolgen, damit man gegen Torhüter Philip Ambrosius, der derzeit zu den fünf besten Keepern der Liga gehört, nicht ins Spiel kommen lässt.

Liefert die eigene Defensive dazu wieder die Aggressivität und Leidenschaft wie im Heimspiel gegen Potsdam, so dass man selbst Simon Böhne und Yahav Shamir gut in die Partie bekommt, ist ein Erfolg in Dessau keineswegs unmöglich.

Anwurf ist um 19 Uhr in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau. Wie immer wird die Partie zudem live auf Dyn Handball übertragen.

Das sagt der Trainer

Stefan Kneer: „Wir müssen wieder zurück zu unserer Emotionalität und Kampf finden, um wieder mehr Spaß zu haben. Dessau spielt eine gute Saison. Sie haben eine harte Abwehr und im Angriff viele kleine, schnelle Spieler. Dagegen müssen wir wieder mehr Freude am Kämpfen, Spaß am Handball und daran, „dem Gegner weh zu tun“ zeigen. (…) Das war für mich nach der Analyse des Coburg Spiels das Hauptattribut, auf das ich in der vergangenen Woche Wert gelegt habe.

Dessau spielt eine kompakte, körperlich harte Deckung spielt, in der die Halben oft etwas offensiver agieren. Dagegen müssen wir wieder mehr Ruhe in unser Angriffsspiel bekommen und uns gute Chancen erarbeiten. In der Defensive müssen wir aggressiver und als Einheit verteidigen, um dahin zu kommen, dass der Gegner keine Lust hat, gegen unsere Abwehr zu spielen. (…) Wir wollen in Dessau wieder mehr Emotionalität und Kampf zeigen, um darüber den Spaß zurückzubekommen und das Spiel zu gewinnen.“

Foto: Jenniver Rözcey

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